Karat
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Das Karat ist eine Maßeinheit, die auf verschiedene Weisen gebraucht wird bzw. wurde.
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[bearbeiten] Bedeutungen
[bearbeiten] als Gehaltsangabe für Gold
Die Gehaltsangabe von Gold beurteilt, in welchem Verhältnis Gold zu anderen Materialien in einem Metall steht. Sie wird in 24er Teilung angegeben, 24 karätiges Gold bezeichnet dabei absolut reines Gold.
Auch kann die Reinheit von verarbeitetem Gold in 1000er Teilen angegeben werden. Diese Teilung wird allerdings einheitenlos verwendet (z.B. 585 Gold entspricht 58,5% Goldanteil im Metall)
Gold wird hauptsächlich zusammen mit Silber und Kupfer verarbeitet. Neben den folgenden gebräuchlichen Feingehalten gibt es noch viele andere Einteilungen, die aber meist ungebräuchlich geworden sind (z.B. 500), in Deutschland nicht verwendet werden (z.B. 840 in Frankreich) oder sich aufgrund ihrer Eigenschaften nicht am Markt durchsetzen konnten (z.B. 250)
- Gold 999: 24 Karat, Feingold, äußerst rein
- Gold 900: 21,6 Karat, Münzgold
- Gold 750: 18 Karat, Kronengold, Standardfeingehalt bei Goldschmieden,
- Gold 585: 14,04 Karat
- Gold 583,33: 14 Karat
- Gold 375: 9 Karat
- Gold 333: 8 Karat
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[bearbeiten] Ursprung
Ursprünglich war das Karat das Gewicht eines getrockneten Samenkerns des Johannisbrotbaums (Ceratonia siliqua), die als Gewicht dienten, da ihre Größe sehr einheitlich ist. Jeder ausgewachsene Samenkern der dunkelbraunen Schote hat in etwa das Gewicht von 0,2 g. Im Mittelalter entsprach ein Karat dem Gewicht von drei Gersten- oder vier Weizenkörnern.
[bearbeiten] Etymologie
Das Karat ist ein Lehnwort nach dem Französischen le carat, über Mittellateinisch carratus. Dieses entstand über das Arabische qīrāt (قيراط) aus dem Griechischen kerátion κεράτιον (Diminutiv von keras κέρας „Horn“), da die Frucht (Schote) des Johannisbrotbaumes hörnchenförmig ist.










